Wöchentlicher Kommentar von Stefan Loipfinger

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Karin Loipfinger
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Rettung der nun vorläufig insolventen Renell Wertpapierhandelsbank durch die KYT Holding ist gescheitert
Rettung der nun vorläufig insolventen Renell Wertpapierhandelsbank durch die KYT Holding ist gescheitert

Kryptische Bankpleite bei Renell

10.05.2024 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche wagen wir einen Gedankensprung in die unendlichen Weiten des Weltalls:
  • Renell Wertpapierhandelsbank: Pläne für Kryptoverwahrungen und andere moderne Themen konnten die Bank nicht mehr retten – ein vorläufiger Insolvenzverwalter sorgt für eine harte Landung.
  • Weltraumlöwe: Marius Schwarz war als geborener Grieseler auch bei Leonidas aktiv, bevor er hochtrabende Pläne entwickelte. Mit der gescheiterten Renell-Übernahme wollte er nicht nur zum Mond, sondern gleich Lichtjahre ins Kryptouniversum aufbrechen.
  • Dagobertinvest bietet den „next level crowdfunding“. In Wahrheit fliegen ihnen die Probleme immer mehr um die Ohren und wer sich als Kunde beschwert, wird als „UEK“ auf andere Sterne weggebeamt.
  • Project: Wer noch keine Zeitmaschine hat, der sollte beim im Juni 2014 emittierten PROJECT Wohnen 14 die absolute Verjährung von zehn Jahren nach Zeichnung im Auge behalten.
Um den vollständigen Beitrag lesen zu können, klicken Sie hier: Kryptische Bankpleite bei Renell

Bleiben Sie visionär.

Ihr
Stefan Loipfinger
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Kurz nach den Investments wurde beim Borsigturm Ende 2022 bereits ein Drittel des Anlegerkapitals wertberichtigt.
Kurz nach den Investments wurde beim Borsigturm Ende 2022 bereits ein Drittel des Anlegerkapitals wertberichtigt.

Borsigturm als Krisenauslöser

17.05.2024 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche lesen Sie eine umfangreiche Recherche zur PROJECT-Gruppe.
  • Borsigturm: 2022 investierte PROJECT 38 Millionen Euro AnlegerInnenkapital in eine zu dem Zeitpunkt bereits gescheiterte Projektentwicklung. Insolvenzverwalter Volker Böhm hat eine Prüfung veranlasst, ob durch den Rücktritt des Käufers nicht bereits 2022 die gesamte PROJECT-Gruppe gefährdet war.
  • Cash-Pooling: Ein sehr fragwürdiges System des willkürlich wirkenden Verschiebens von Geld zwischen den Entwicklungsgesellschaften könnte ein Verstoß gegen die allgemeinen Verhaltensregeln für Kapitalverwaltungsgesellschaften sein (§ 26 KAGB).
  • EK-MAX: PROJECT verweigert Antworten dazu, wie die Verträge mit den Entwicklungsgesellschaften ausgestaltet sind. In einer Veröffentlichung wurde nun erstmals eingeräumt, dass es weitere Einlageverpflichtungen geben könnte. Damit droht ein Dominoeffekt, der bis zu den Fonds durchwirken könnte.
  • Planabweichung als Standard: Umfangreiche Auswertungen auf Ebene der Entwicklungsgesellschaften zeigen, dass die Planungen beim Objektankauf fast durchgängig verfehlt wurden. Das stellt die Renditeprognosen der jüngeren Fonds in Frage.
Um den vollständigen Beitrag lesen zu können, klicken Sie hier: Borsigturm als Krisenauslöser

Bleiben Sie gradlinig.

Ihr
Stefan Loipfinger
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Der nächste Goldskandal: vorläufiges Insolvenzverfahren bei der Partumgold Deutschland GmbH
Der nächste Goldskandal: vorläufiges Insolvenzverfahren bei der Partumgold Deutschland GmbH

Von Autokraten bis zu Banditen

31.05.2024 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche berichte ich über Anbieter von Containern, Gold, Immobilien bis Windkraft:
  • d.i.i. Investment: AnlegerInnen dürfen alternativlos für die Hansainvest als neue Kapitalverwaltungsgesellschaft stimmen. Rantum Capital und Ex-BaFin-Chef Felix Hufeld profitieren indirekt von einer neu gegründeten Assetmanagerin. Dabei hat Hufeld als Ex-Aufsichtsrat bei der d.i.i. komplett versagt
  • Partumgold: Der nächste Goldskandal bahnt sich an. Mit dem Titel Prof. Dr. täuschte der Chef AnlegerInnen über seine wahre Gesinnung und Kompetenz. Jetzt muss ein Insolvenzverwalter die Scherben aufkehren.
  • Re:Fonds: Die zum HTB-Umfeld zählende Gesellschaft hat nach Mark Hülk und Martin Retsch nun schon wieder die Geschäftsführung ausgetauscht. Gut, dass die IG-Leonidas bereits fast alle Fonds auf ein neues Management übertragen hat, das die Untätigkeit der Bremer und die Dreistigkeit der Gründerin Antje Grieseler Stück für Stück aufarbeitet
  • P&R: Erneut landete ein Rechtsstreit beim Bundesgerichtshof. Der BGH hat die formalen Einschränkungen im WP-Testat nicht als ausreichend angesehen, dass eine Nichtaufklärung darüber bereits eine Haftung für den Vertrieb begründen könnte. Jetzt muss der Anlegeranwalt beim OLG erneut vortragen, warum die Jahresabschlüsse aufklärungspflichtig waren. Traurig, dass das angesichts der bilanzierten fragwürdigen Forderungen noch nicht passierte.
Um den vollständigen Beitrag lesen zu können, klicken Sie hier: Von Autokraten bis zu Banditen

Bleiben Sie hoffnungsfroh.

Ihr
Stefan Loipfinger
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EVDI_LG-Berlin.jpg

Fehlgriff bei der Fundingauswahl

07.06.2024 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche berichte ich über eine mündliche Verhandlung gegen Engel & Völkers Digital Invest, ein geplantes KapMuG-Verfahren gegen Exporo, die Insolvenzen bei der Wohninvest-Gruppe und die Auseinandersetzungen rund um die Leonidas-Fonds unter der neuen Geschäftsführung der CAV:
  • EVDI: Eine mündliche Verhandlung gegen Engel & Völkers Digital Invest fand beim Landgericht Berlin wegen des gescheiterten Crowdfunding-Projekts "Atelier-Wohnungen an der Burg II" statt. Die Verteidigung der Plattform wirkte widersprüchlich, da einerseits umfassende Analysen versprochen, andererseits aber die Bonität der Emittentin und deren Angaben nicht überprüft wurden.
  • Exporo: Rechtsanwalt Tobias Pielsticker bereitet ein KapMuG-Verfahren gegen Exporo für das gescheiterte Funding „Am Hamburger Stadtpark“ vor. Im Forum Investmentcheck.Community haben sich viele AnlegerInnen zusammengeschlossen, um diesen kostengünstigen und verjährungshemmend wirkenden Klageweg zu beschreiten.
  • Wohninvest-Pleite: Mit den Insolvenzen bei der Wohninvest-Gruppe steht Exporo vor einem großen Problem, da über zehn laufende Schwarmfinanzierungen betroffen sind. Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und prüft die Lage.
  • Leonidas: Die Geschäftsführung vieler Leonidas-Fonds wurde von der CAV übernommen, die nun vielfältige Probleme aufarbeitet. Die neue Geschäftsführung erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen die vorherige Leitung, während diese die Vorwürfe als haltlos zurückweist.
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Bleiben Sie gradlinig.

Ihr
Stefan Loipfinger
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Die BaFin greift nun bei der Umgehung von Prospektpflichten stärker durch <br />Bild: Stefan Loipfinger
Die BaFin greift nun bei der Umgehung von Prospektpflichten stärker durch
Bild: Stefan Loipfinger

Angriff auf Prospektvermeidungsstrategien

14.06.2024 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,

gestern Nachmittag kam eine eher überraschende Meldung von der BaFin rein. Die Finanzaufsicht hat eine Warnmeldung zu verschiedenen asuco Zweitmarktangeboten veröffentlicht: „Die Finanzaufsicht BaFin hat Anhaltspunkte dafür, dass die asuco Vertriebs GmbH in Deutschland Vermögensanlagen in Form von nachrangigen Namensschuldverschreibungen der asuco Immobilien-Sachwerte GmbH & Co. KG öffentlich anbietet. Es handelt sich um Angebote mit den Bezeichnungen ZweitmarktZins 35-2023 und ZweitmarktZins 43-2023.“ Angeblich wären keine Ausnahmen von der Prospektpflicht ersichtlich. Diese Auslegung könnte auf viele Angebote mit maximal 20 verkauften Anteilen zutreffen, was bei einigen Anbietern für große Nervosität sorgen dürfte.

Um den vollständigen Beitrag lesen zu können, klicken Sie hier: Angriff auf Prospektvermeidungsstrategien

Bleiben Sie unverdrossen.

Ihr
Stefan Loipfinger
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